Die Geschichte des Hotel Kummer in Wien

Zwischen 1663-1665, wurden vor den Stadtmauern Wiens drei Wirtshäuser gebaut, wo später der 6. Bezirk entstand: „Maria Hilf“. Eines davon hieß „Zum Goldenen Kreuz“ und stand dort, wo sich heute noch das Hotel Kummer befindet. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Palais des großen Staatskanzlers Kaunitz ließen die Geschäfte des Einkehrgasthofes so florieren, daß daraus ein stattliches Hotel wurde, in welches 1825 die Familie Strauss einzog – kurz nach der Geburt Ihres Sohnes Johann – und längere Zeit dort wohnte, wo am 20. August 1827 ihr Sohn Josef geboren wurde.
1870 wird der Einkehrgasthof abgerissen und nach Plänen von Edward Weiser ein Hotel errichtet. Der aus Bayern stammenden Gastwirt Michael Kummer erwarb das Hotel „Zum Goldenen Kreuz“ und eröffnete im Jänner 1872 das “Hotel Kummer”, welches in dieser Form vom Architekten Team Carl Schuhmann und Ludwig Tischler geplant und gebaut wurde. Innerhalb kurzer Zeit wurde es ein bekannter Betrieb und alles was Rang und Namen hatte fand sich im Hotel Kummer ein.
 
Friedrich Schlögl, einer der Begründer der klassischen Wiener Literatur, sammelte regelmäßig Anhänger und Freunde beim Alt-Mariahilfer-Künstlerstammtisch im „Kummer“ um sich. Nach dem Tod von Michael Kummer, wurde das feinbürgerliche Haus mit 150 Betten von seinen Schwiegersöhnen weitergeführt, bis es im Februar 1955 von den Austria Hotels International erworben wurde, in deren Eigentum es sich bis heute befindet, wie weitere Hotels in Wien, Baden bei Wien, Eisenstadt, Prag und Brünn.
Das Hotel Kummer freut sich seine Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen.

 

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